Flucht
heißt mit der Angst nicht zurechtzukommen.
Ich fliehe vor dem Drachen,
wenn ich flieh,
wer soll bleiben?
Mittelweg ist der Weg der Unmöglichkeit,
er schließt alle meine Wahrheiten ein,
ich schwimme in meinem Fließen,
ich kann nicht immer schwimmen.
Ich kann nicht mich anvertauen
dem Fließen
Die Nachwehen des Fruchtwassers
Die Sterilität des Krankensaals in mir
Das Neonlicht, die Schläge.
Trotzdem Sehnsucht nach einem noch weiter
Ich habe Sehnsucht
und versteh nicht, wenn ihr keine Sehnsucht habt
Ich möchte mich so gerne kennenlernen,
doch wenn ich mich treffe?
Ich mag nie mehr übers Wetter reden
sie lieber in mich aufnehmen
atmen- selbst vor dem Atmen hab ich Angst
und vor Euch, daß ihr mir die Luft klaut.